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Bewerbungsaufruf
Im Auftrag des Ministeriums für Unterricht und Kultur und des Ministeriums für Umweltschutz kündigt das Institut für Unterrichtsforschung und -entwicklung eine offene Bewerbung für den Titel „Ökoschule” an
Der Kreis der Bewerber:
Schulen und Kollegien laut des Gesetzes für Unterricht 1993. LXXIX. 20. § (1) b)–g).
Das Ziel der Bewerbung:
Das Ministerium für Unterricht und Kultur und das Ministerium für Umweltschutz hat den Titel „Ökoschule” ins Leben gerufen, damit die Prinzipien der Nachhaltigkeit, das Umweltbewusstsein, der nachhaltige Konsum und die nachhaltige Entwicklung in den Schulen so effektiv wie möglich zur Geltung kommen.
Der Titel dient der Anerkennung deren Schulen und Kollegien, die sich mit der praktischen Verwirklichung der Bildung für Umweltbewusstsein, nachhaltigen Konsum und nachhaltige Entwicklung, mit der Umwelterziehung durchdacht, unter institutionellen Rahmen, systemhaft beschaeftigen.
Die Verleihung des Titels „Ökoschule” ist mit dem Programm der UNO, „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung” Jahrzehnt 2005-2014, verbunden. Die Ausarbeitung des Bewerbungssystems des Titels „Ökoschule” ist aufgrund der mehrjahrzehntigen Erfahrungen des internationalen Netzes ENSI (Schulische Umweltinitiativen) entstanden.
Die Vorteile des Titels:
· Wer den Titel erhaelt, wird Mitglied des Netzes der Ökoschulen, ungarische und auslaendische Kontakte erweitern sich, die Programme des Netzes tragen zur fachlichen Entwicklung bei.
Man kann sich bewerben mit der Ausfüllung der folgenden Formulare, die dem Aufruf beigelegt sind:
Die Art und Weise des Self-Assesments
In der Absichtserklaerung bringt der Bewerber zum Ausdruck, dass er mit den Zielsetzungen des Titels einverstanden ist und dass er sich möglichst nach der Verwirklichung dieser Zielsetzungen strebt. Die Absichtserklaerung soll von dem/der Direktor/in der Schule, bzw. dem Vertreter der Schüler/innen und der Eltern (Schülerverwaltung, Elternbeirat usw.) unterschrieben werden.
Andere Bedingungen:
Die Schulen, die den Titel erhalten haben, sollen aufgrund des Self-Assesments in jedem Schuljahr einen Aufgabenplan machen, der als Teil des Arbeitsplanes der Schule die ökoschulischen Aufgaben des Schuljahres, mit Terminen und dafür verantwortlichen Personen, festlegt.
Die Zahl der erhaltbaren Titeln ist nicht maximiert.
Die den Titel erhaltenen Schulen erhalten die Urkunde des Titels, die beweist, dass die Schule den Titel und das Emblem „Ökoschule” berechtigt benutzt. Das Erhalten des Titels ist mit Erhalten finanzieller Unterstützung nicht verbunden.
Den Titel kann die Schule drei Jahre lang benutzen.
Der Titel ist mit erneuter Bewerbung wieder erhaltbar.
Wenn eine Schule, die den Titel früher erhalten hat, innerhalb von drei Jahren die Verlaengerung des Besitzes des Titels nicht initiiert, verliert automatisch den Titel, und wird davon benachrichtigt. Wenn sie sich wieder bewerbt, wird sie ebenso beurteilt, wie die Schulen, die sich um den Titel das erste Mal bewerben.
Die dem Titel entsprechende Taetigkeit der Schulen kann von Fachleuten, die das Ministerium für Unterricht und Kultur und das Ministerium für Umweltschutz auffordert, geprüft werden.
Die Beurteilung der Bewerbung:
Bei der Bewerbung haben die Bewerber Vorteile, für die die Folgenden kennzeichnend sind:
Die Urkunde des Titels wird von dem Minister für Unterricht und Kultur und dem Minister für Umweltschutz gemeinsam unterschrieben.